One Two
Aktuelles

 4. Wissenschaftliches Symposium zum 11-jährigen Bestehen der Bonner KinderSchutzGruppe

- FORSCHUNG TRIFFT PRAXIS -

am Mittwoch, 27.09.2017 14.00-20.00 Uhr in Bonn


Vortrag Kinderschutzambulanzen

 

Der Bundespräsident besucht die KinderSchutzGruppe - Anfang September besucht Bundespräsdient Joachim Gauck und Frau Daniela Schadt die KinderSchutzGruppe in der Universitätskinderklinik

 

Bonner Kinderschutz-Studie ist erste kooperative AG-KiM Studie - Erfolgreiche Puplikation in Journal of ChildAbuseNeglect

 

Fördergesellschaft stiftet Weiterbildung für Kinderpsychologin und Diagnostik/Therapiezimmer

 

Klinischer Pfad V.a. Kindeswohlgefährdung 1.5 - jetzt online - die Weiterentwicklung des CP in einen Assessment- und stationären Part mit Hinterlegung von Dokumenten - gültig bis 2017 am UKB

 

 

 

Erste deutsche KinderSchutzGruppe nach DIN-ISO zertifiziert

 Tüv Logo

 

Beide Standorte der Bonner KinderSchutzGruppe sind:

 
Sie sind hier: Startseite Unsere Aufgaben in Forschung und Lehre

Unsere Aufgaben in Forschung und Lehre

Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) hat mit der Gründung der multidisziplinären KinderSchutzGruppe und der verpflichtenden Einführung des Klinischen Pfades: "Vorgehen bei Verdacht auf Kindswohlgefährdung" einen bedeutenden Schritt in Richtung klinische Forschung und Lehre zum Thema Kinderschutz getan.

Forschung

Die KinderSchutzGruppe versteht sich als klinisches Forscherteam, das die gesicherten Daten zu den Themen

  • Kindesmisshandlung
  • Kindesmissbrauch
  • Kindesvernachlässigung
  • Münchhausen by proxy Syndrom

im Bezug auf ihren Klinischen Pfad auswerten, analysieren und publizieren wird.

Durch Zusammenarbeit mit anderen Kinderschutzgruppen wird eine Vernetzung angestrebt, die ihren Nutzen sowohl in der klinischen Forschung selbst, als auch in der Etablierung des Forschungsgebietes im Bereich der wissenschaftlichen Gesellschaften der Kinder- und Jugendmedizin erbringt. Die KinderSchutzGruppe des UKB ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin (AG KiM). Es besteht eine enge Anbindung an die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Die AG KiM ist Mitglied im Konvent für fachliche Zusammenarbeit der DGKJ.

Mai 2008

1. Wissenschaftliches Symposium der Bonner Kinderschutzgruppe mit Vorstellung des klinischen Pfades Verdacht auf Kindeswohlgefährdung und des Bonner Dokumentations- und Anamnesebogens Verdacht auf Kindeswohlgefährdung (Kinderschutzbogen), unter Beteiligung des Jugendamtes der Stadt Bonn.

September 2008

Auf der 104. Jahrestagung der DGKJ in München wurde die Präsentation des Klinischen Pfades der KinderSchutzGruppe mit dem Posterpreis der Gesellschaft ausgezeichnet.

Juni 2009

Die 1. Wissenschaftliche Jahrestagung der AG KiM wurde durch die KinderSchutzGruppe im Zentrum für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Bonn ausgerichtet; Tagungspräsident war ihr Sprecher Oberarzt Dr. med. I. Franke.

Dezember 2009:
Die wissenschaftliche Untersuchung mit dem Thema: Evaluation der Frühintervention nach Alkoholintoxikation von Kindern und Jugendlichen wurde von der Ethikkommision der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität positiv beschieden.

Mai/Juni 2010:
Die Fördergesellschaft der KinderSchutzGruppe Bonn stiftet der KinderSchutzGruppe Fachbücher im Wert von 2000,-€. Hiermit legt die Fördergesellschaft der Kinderschutzgruppe den Grundstock zu einer eigenen, kleinen Bibliothek der KinderSchutzGruppe. Eine Literaturliste, mit Titel, Autor, Erscheinungsjahr und Standort finden Sie hier.

Juli 2010:
Die 2. medizinische Promotionsarbeit mit dem Thema: Häufigkeit posteriorer Rippenfraktturen nach Kardio-Pulomonaler Reanimation bei Neugeborenen und Säuglingen bis zur Vollendung des (korrigierten) 1. Lebensjahres wurde an Frau Drd. Annika Pingen vergeben. Diese Arbeit ist als monozentrische Untersuchung konzeptioniert, eine Patientenzahl von 100 Neugeborenen und Säuglingen wird angestrebt. Falls diese Patientenzahl im Bonner Zentrum nicht erreicht werden sollte, dann soll die Untersuchung auf weitere Kliniken mit Kinderschutzgruppen, die Mitglied im Arbeitskreis Kooperative Studien der Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin sind, ausgedehnt werden. Das positive Votum der Ethikkommision der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität liegt vor. Das Studienprotokoll kann hier heruntergeladen werden.

Dezember 2010:
Die 1. Studientagung des Arbeitskreises kooperative Studien der Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin fand unter reger Beteiligung von Mitgliedern der Bonner KinderSchutzGruppe in der Unikinderklinik statt. Als erste kooperative Studie wurde die Bonner Untersuchung zu Rippenfrakturen nach Cardiopulmonaler Reanimation im Säuglingsalter vorgestellt (s.o.).

März 2011:
1. Promotionsarbeit der KinderSchutzGruppe neu vergeben und in selber Person studentische Hilfskraft zur Dokumentation zur Kinderschutzfälle im Universitätsklinikum Bonn und des Marienhospital Bonn benannt. Frau Drd. Anna Krappitz wird die bisherigen Fälle der KinderSchutzGruppe und prospektiv die Fälle der Jahre 2011-2012 auswerten. Dazu führt sie eine 2x/Woche eine Telefonabfrage bei sämtlichen aktiven Mitgliedern der KinderSchutzGruppe durch und übernimmt die Dokumentation.

Mai 2011:
Die wissenschaftliche Untersuchung zur Häufigkeit von posterioren Rippenfrakturen nach Cardiopulmonaler Reanimation im Säuglingsalter wurde auf der 1. Studiensitzung des Arbeitskreis Kooperative Studien der AG KiM in Berlin zur ersten kooperativen, multizentrischen Studie der Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin angenommen. Die Kinderschutzgruppen der Kinderkliniken Nürnberg, Kassel, Düren und Halle sind aktuell die weiteren Teilnehmer der Erhebung.

An der 3. Wissenschaftlichen Jahrestagung der AG KiM in Berlin, Kongresspräsident Dr. S. v. Bismarck, nahmen 6 Bonner Kinderschutzgruppenmitglieder, darunter die beiden Doktorandinnen, aktiv teil. Insgesamt beteiligte sich die Bonner KinderSchutzGruppe durch den Eröffnungsvortrag, 2 Vorsitze, 1 eingeladenen Vortrag, 3 freie Vorträge und 1 Vortrag auf der Studiensitzung des Arbeitskreises Kooperative Studien aktiv am Kongress. Dieser war mit über 100 angemeldeten Teilnehmer der bislang erfolgreichste Kongress der AG KiM.

Oktober 2011

2. Wissenschaftliches Symposium an der Universitätskinderklinik Bonn mit dem Schwerpunkt sexueller Missbrauch.

April 2012
Das wissenschaftliche Projekt: Evaluation der kinderpsychologischen Intervention bei Missbrauch und Misshandlung im Rahmen des Klinischen Pfades V.a. Kindeswohlgefährdung wird durch die Fördergesellschaft der Bonner KinderSchutzGruppe e.V. finanziert. Ziel des Projektes ist es die etablierten Abläufe im Rahmen des Klinischen Pfades V.a. Kindeswohlgefährdung auf ihre Konsistenz und ihre Übertragbarkeit zu untersuchen.

Sommer 2013

Eröffnung der Kinderschutzambulanz in Form einer Hochschulambulanz an der Universitätskinderklinik. Hiermit wird dem Bedarf nach ambulanter Behandlung von Kindern bei denen der Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung besteht nachgegangen.

Herbst 2013

3. Wissenschaftliches Symposium an der Universitätskinderklinik Bonn mit drei Schwerpunkten:

- Bildgebenden Diagnostik

- Missbrauch in Institutionen

- Bundeskinderschutzgesetz

 Mai 2014

Die Promotionsarbeit von Annika Pingen mit dem Titel Häufigkeit posteriorer Rippenfrakturen nach kardio-pulmonaler Reanimation von Neugeboren und Säuglingen im (korrigierten) ersten vollendeten Lebensjahr wurde erfolgreich abgeschlossen. 

Juli 2014

Erfolgreiche Publikation der Promotionsarbeit im Journal of Child Abuse and Neglect mit dem Titel Cardiopulmonary resuscitation (CPR)-related posterior rib fractures in neonates and infants following recommended changes in CPR techniques.

Dezember 2014

Eröffnung des S3+Leitlinienbüros Kinderschutz in der Universitätskinderklinik Bonn, getragen durch das Bundesministerium für Gesundheit. Das Projekt wird von Gfd. OA Dr. Franke und Jürgen Freiberg geleitet. Seit dieser Zeit profitiert die Kinderschutzgruppe  direkt von den wissenschaftlichen Aktivitäten die sich aus der Erstellung einer AWMF S3 Leitlinie ergeben.

Mai 2015

Die Promotionsarbeit von Anna Krappitz mit dem Titel Implementierung des "Klinischen Pfades Verdacht auf Kindeswohlgefährdung" und Evaluation der Fälle 2006 bis 2012 wurde eingereicht.

 

Lehre

Bislang gehört der medizinische KInderschutz nicht in den Ausbildungskatalog für Medizinstudenten; lediglich im Gegenstandskatalog findet sich ein Verweis auf eine  ICD.

Die medizinische Fakultät der Universität Bonn dagegen bietet seit dem WiSe 2008/2009 jedes Semester ein Seminar zum Medizinischen Kinderschutz an. Neben dem Seminar veranstaltet die KinderSchutzGruppe seit SoSe 2010 einen PJ-Workshop. Der Termin für den aktuellen PJ-Workshop im WiSe 2010/2011 wird zeitnah an dieser Stelle veröffentlicht. Im neuen PJ-Logbuch-Pädiatrie (WiSe 2010/2011) wird der Medizinische Kinderschutz ebenfalls ein ausgewiesenes Ausbildungsziel sein.

Die KinderSchutzGruppe bietet seit dem WiSe 2008/2009 und im Somersemester 2015 wieder ein Seminar für Studierende der Humanmedizin an.

  • Titel:    Medizinischer Kinderschutz
  • Nr.:       401023406
  • Zeit:     jeden 1. und 3. Donnerstag um 16.00 - 17.00 Uhr
  • Ort:      Bibliothek der Universitätskinderklinik

Die KinderSchutzGruppe bietet seit dem Sommersemester 2010 einen

PJ-Workshop an:

  • Titel:    Medizinischer Kinderschutz - Vorgehen bei V.a. Kindeswohlgefährdung
  • Zeit:     (ganztägig) am ...
  • Ort:       Seminargebäude der Unikinderklinik Bonn

 

Erstes deutsches Lehrbuch zum medizinischen Kinderschutz

Seit Sommer 2008 steht das erste deutschsprachige Lehrbuch des medizinischen Kinderschutzes zur Verfügung. Nicht nur in Vorbereitung auf das Seminar oder die Vorlesung sei dieses Fachbuch allen Interessierten in höchsten Maße empfohlen.

Kindsmisshandlung, Herrmann et al, Springer, Heidelberg, New York,
2. Auflage 2010

Artikelaktionen